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#Liebe zum Wort III

In den letzten Wochen hatte ich mit einer Schreibblockade zu kämpfen. Obwohl das Schreiben für mich ein wichtiges Ventil ist, fiel es mir aus unterschiedlichen Gründen schwer, die Empfindungen meines Herzens in Worte zu übersetzen. In meiner Verzweiflung bin ich zurück zum Anfang gegangen. Zurück zu dem Wort, dass eine unerschöpfliche Inspirationsquelle zum Schreiben und vor allem für mein Leben ist: die Bibel. So verrückt es klingt: Ich glaube, dass die Bibel Gottes Wort ist. Das Gott vor einiger Zeit Menschen inspiriert hat, diese Worte niederzuschreiben, aber dass er sie heute noch gebraucht, um mit uns zu reden. Zum Beispiel habe ich das erlebt, als ich Römer 8,1 gelesen habe. Als ich begriff wie viel Freiheit, Gelassenheit und Zuversicht in diesen Worten steckt, habe ich daraus eins der ersten Lieder geschnitzt. Also habe ich mich neu auf die Suche begeben: Welche Aussagen trifft die Bibel über sich selbst? Was passiert, wenn Gott redet und wie sollte ich mit seinem Wort umgehen? Durch die Suche habe ich meine Worte noch nicht wiedergefunden, aber einen Schatz an Bibelversen ausgegraben, der in mir eine neue Faszination für Gottes Wort ausgelöst hat. Ich kann es nicht besser sagen als Jeremia, ein Prophet aus der Bibel:


Als ich deine Worte fand, da verschlang ich sie. Deine Worte sind mir zur Freude und zum Glück meines Herzens geworden, denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, oh Herr, du Gott der ganzen Welt.
(Jeremia 15,16)


 
(5. Mose 8,3; Jesaja 55,11; Psalm 43,3; Psalm 86,11; Psalm 119,72, 103, 118, 105, 133; Sprüche 3,3; Sprüche 23,23; Sprüche 25,11;Sprüche 30,5 Hebräer 4,12)
22.11.15 18:05


#Liebe zum Wort II

Wortlos


Für dich finde ich keine Worte
Bis jetzt habe ich immer welche gefunden:
Den Tod, die Liebe, das Glück, die goldenen Stunden
Büchst ein Gedanke zu dir aus, sind alle Worte verschwunden.

 Ich liebe Worte.
Herrscht Chaos in meinem Gefühls- und Gedankenhaus
Setze ich mich hin und packe meine Worte aus.
Sammel jeden Eindruck, alle Tagträume, Wünsche und Ideen auf.
Ordne sie sorgfältig in Substantive, Adjektive und Verben ein,
Verpacke sie in Sätze, Phrasen, Verse- und manchmal in einen Reim.
Es geht dabei um mehr, als nur um einfältige Ordnungsliebe:
Falsche Wahrheiten aussieben, krumme Intentionen gerade biegen,
gedankliche Monster besiegen, Sommermomente versiegeln
-Ich brauche Worte für den inneren Seelenfrieden.

 

Deshalb bitte ich dich: Gib mir meine Worte zurück!
Bis jetzt beschreibt nämlich eins nur dich, mich, uns, treffend
Und das ist ver-rückt.

21.11.15 16:14


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